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Neubau Haarbachtalbrücke: Die offenen Fragen zur Vollsperrung der A544

Neubau Haarbachtalbrücke : Die offenen Fragen zur Vollsperrung der A544

Eigentlich sollte der Neubau der Haarbachtalbrücke auf der A544 ohne Vollsperrung gelingen. Warum das jetzt doch nicht klappt, will die Autobahn GmbH zunächst nicht beantworten.

Die bundeseigene Autobahngesellschaft will zunächst keine Details zur geplanten Sperrung der A544 zwischen Würselen und Aachen-Europaplatz herausgeben. Voraussichtlich für Mittwoch werde zu einer Pressekonferenz eingeladen, teilte ein Sprecher am Montag auf Anfrage mit. Dort würden alle Fragen beantwortet. Am Freitagnachmittag war die Information in der Region durchgesickert, dass die A544 während der Bauzeit einer neuen Brücke über den Haarbach ab Ende 2023 für 22 Monate voll gesperrt werden soll.

Bis zur Pressekonferenz bleiben also einige Fragen offen. Etwa die, warum auch die Abfahrt nach Würselen/Verlautenheide gesperrt wird, obwohl sie doch weit vor der Baustelle liegt. Oder ob die alte Brücke nicht einfach gesprengt werden könnte, um die Bauzeit noch weiter zu verkürzen.

Interessant wird auch die Antwort auf die Frage, warum man vom eigentlichen Plan zum Neubau abgewichen ist. Der sah vor, dass zunächst neben der alten Haarbachtalbrücke eine Ersatzbrücke gebaut wird, während der Verkehr über die bisherige Strecke weiter fließt. Erst wenn die Ersatzbrücke fertig gewesen wäre, so dieser Plan, sollte dann die alte Brücke abgerissen werden.

Offenbar wird auch die Homepage der Autobahn GmbH erst mit der offiziellen Bekanntgabe der Pläne Mitte der Woche aktualisiert. Bis heute findet sich dort unter „Projekte“ der alte Neubauplan.

(cs)