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Gesetzesänderung als Hauptgrund: Deutlich mehr Privatpleiten

Gesetzesänderung als Hauptgrund : Deutlich mehr Privatpleiten

Wesentlich mehr Verbraucherinnen und Verbraucher treten in diesem Jahr den schweren Gang zum Amtsgericht an, um Privatinsolvenz zu beantragen.

Im August seien 1560 Aufträge auf Verbraucherinsolvenz eingereicht worden, teilte das Landesstatistikamt IT.NRW am Montag in Düsseldorf mit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das fast eine Vervierfachung (August 2020: 429).

Hauptgrund für den Anstieg war eine Ende 2020 beschlossene Gesetzesänderung, derzufolge Verbraucher schon nach drei Jahren von ihren Restschulden befreit werden und nicht erst nach sechs. Schon seit Jahresanfang ist die Zahl der Privatpleiten hoch, im März waren es sogar 2517 gewesen.

(dpa)