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Inzidenz bei 64,6: Deutlich mehr Corona-Neuinfektionen in NRW

Inzidenz bei 64,6 : Deutlich mehr Corona-Neuinfektionen in NRW

Die Corona-Zahlen steigen in Nordrhein-Westfalen deutlich an. Im Kreis Heinsberg ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch hingegen wieder auf einen Wert unter 90 gesunken.

Binnen sieben Tagen registrierten die Gesundheitsämter in dem Bundesland 64,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwochmorgen hervorging. Am Vortag hatte die Inzidenz noch bei 58,8 gelegen und eine Woche zuvor bei 37.

Binnen eines Tages wurden in NRW zuletzt 2691 neue Infektionen gemeldet, zudem gab es sieben Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Mittwoch vergangener Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen noch bei 1499 gelegen. Zuletzt gab es am 13. Mai einen höheren Wert an Neuinfektionen.

Wuppertal verzeichnete die landesweit höchste Inzidenz mit 108,7. Auch in Bonn war der Wert mit 104,6 dreistellig. Die Millionenstadt Köln wies eine Inzidenz von 89 auf und die Landeshauptstadt Düsseldorf von 88,6. Am niedrigsten waren die Werte in Kleve (20,2) und Coesfeld (28,6).

In der Region weist der Kreis Heinsberg weiterhin die höchste Inzidenz auf, der Wert ist aber auf 84,9 gesunken (Vortag: 93,5). Steigende Werte gab es hingegen in der Städteregion Aachen mit 60,1 (Vortag: 59,1) und im Kreis Düren 58,9 (Vortag: 55,9).

Die Inzidenz, die bisher die Grundlage für viele Corona-Einschränkungen war, spielt in der Pandemie inzwischen aber eine andere Rolle als zuvor. Geimpften, genesenen und getesteten Menschen stehen künftig auch bei höheren Ansteckungszahlen viele Angebote des gesellschaftlichen Lebens weiter offen.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte am Dienstag einen neuen Lockdown wegen der wieder steigenden Corona-Neuinfektionen ausgeschlossen, weil dies angesichts der vielen geimpften Menschen und flachen Krankheitsverläufe nicht zu rechtfertigen wäre.

(red/dpa)