Düren: Dauerhaftes Klimacamp in Düren-Gürzenich

Düren: Dauerhaftes Klimacamp in Düren-Gürzenich

Die weltweite Idee des Klimacamps wird ab nächster Woche von Umweltaktivisten dauerhaft in Düren-Gürzenich praktiziert.

In Klimacamps treffen sich Menschen, die für einen dezentralen Umbau der Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien kämpfen, vor allem aber für den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung.

Die Idee für einen dauerhaften Standort entstand nach Angaben von Peter Gutmann, Mitorganisator des derzeit in Kerpen-Buir stattfindenden Sommer-Klimacamps 2011, beim Camp im vorigen Jahr in Erkelenz-Borschemich.

Mit Hilfe der Stiftung Freiräume sei eine Immobilie mit neun Zimmern und 2000 Quadratmetern Garten in Gürzenich erworben worden, die kommende Woche bezogen werden soll, sagte er am Donnerstag. Dort sollen Technologien im klimaneutralen Selbstbetrieb - etwa Solarduschen oder fahrradbetriebene Waschmaschinen und Küchengeräte - entwickelt und ausprobiert sowie Seminare angeboten werden.

Die Klimaaktivisten hatten Anfang der Woche für Schlagzeilen gesorgt, als sie mit einer Sitzblockade die Hambach-Bahn lahmgelegt hatten, die Braunkohle aus dem Tagebau Hambach zu RWE-Kraftwerken im Rhein-Erft-Kreis transportiert.