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Bei Missbrauch und Mord: Datenspeicher-Spürhunde 85 Mal im Einsatz

Bei Missbrauch und Mord : Datenspeicher-Spürhunde 85 Mal im Einsatz

Die neuen Datenspeicher-Spürhunde in NRW sind seit ihrer Einführung im vergangenen Oktober bereits 85 Mal im Einsatz gewesen – 33 Mal erfolgreich.

Diese Zahlen teilte das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) am Dienstag mit. Wegen der großen Nachfrage nach den Tieren solle ihre Anzahl im Laufe des Jahres verdoppelt werden.

„Die Hunde wurden schon am ersten Tag nach der Einführung angefordert“, sagte der zuständige Dezernent beim LZPD, Thomas
Pierenkämper: „Vorrangig wurden sie bislang im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Kinderpornografie eingesetzt.“ Aber auch bei Mordermittlungen seien die Hunde bereits eingesetzt worden.

„Gefunden wurden auch kleinere Datenspeicher wie USB-Sticks, iPods, SIM-Karten oder auch DVDs. Insofern hat sich die Einführung sehr gelohnt“, sagte Pierenkämper. Im Oktober waren die ersten fünf Datenspeicherspürhunde in Folge des Missbrauchsfalls von Lügde in den Dienst genommen worden. Sie gehören den Polizeipräsidien Köln und Recklinghausen sowie dem Landesausbildungsamt der Polizei (LAFP).

(dpa)