Aachen: Das Schleusergeschäft brummt in der Region

Aachen: Das Schleusergeschäft brummt in der Region

Die Bundespolizei konnte seit Montag gleich drei Schleuser bei Aachen dingfest machen. In allen drei Fällen versuchten die Schleuser über die Autobahn 44 Menschen illegal aus Belgien kommend ins Bundesgebiet zu schleusen.

Der erste Fall ereignete sich am Montag gegen 8.45 Uhr auf der A44. Der 41-jährige Schleuser aus den Niederlanden wollte drei Serben die Einreise ermöglichen. Da der Mann bereits im Jahr 2016 versucht hatte, Menschen nach Deutschland zu schleusen, wurde er festgenommen. Der Niederländer konnte die Strafe von 3360 Euro nicht begleichen und verbüßt daher nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 112 Tagen.

Am selben Tag fand eine weitere Schleusung an der Autobahnabfahrt Eschweiler ihr Ende. Hier hatte ein Mann versucht, drei Männer aus dem Kosovo, die die erforderlichen Einsreisevoraussetzungen nicht erfüllten, von Belgien ins Bundesgebiet zu bringen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ging den Beamten der Bundespolizei dann die dritte Schleusung ins Netz. Gegen 1.15 Uhr wurden in Aachen Lichtenbusch zwei Männer über die Grenze geschleust. Gegen einen der beiden Männer bestand ein Einreiseverbot, dem anderen Mann sollte durch den Schleuser die unerlaubte Einreise ermöglicht werden.

(red/pol)