Laschet kritisiert „Klimanotstand“: „Dann muss man auch mehr tun“

Laschet kritisiert „Klimanotstand“ : „Dann muss man auch mehr tun“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat in einem RTL-Interview die Ausrufung des „Klimanotstands“ in vielen NRW-Kommunen kritisiert.

Notstand sei das stärkste Wort, das die deutsche Verfassungsgesetzgebung kenne, sagte Laschet laut Mitteilung des Senders im „RTL West Sommerplausch“, der am Donnerstagabend ausgestrahlt wurde. „Wenn man sagt: "Jetzt ist Notstand", dann muss man aber auch mehr tun als es nur beschließen.“ Und weiter: „Das stelle ich bisher bei den Städten, die es erklärt haben, noch nicht in dem großen Umfang fest.“

In NRW haben größere Städte wie Düsseldorf, Köln, Bonn, Bielefeld und Gelsenkirchen den „Klimanotstand“ ausgerufen. Alle Entscheidungen mit möglichen Klimafolgen sollen damit auf klimafreundliche Alternativen geprüft werden. Düsseldorf hat sich zusätzlich selbst das Ziel verordnet, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden.

(dpa)
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