Projekt „Cube“: Damit die Schüler entdecken, wie spannend Europa ist

Projekt „Cube“ : Damit die Schüler entdecken, wie spannend Europa ist

Haben Schüler von heute Lust auf Europa? Haben sie eigene Vorstellungen, Wünsche und Einschätzungen, die sie vielleicht sogar mit Europapolitikern diskutieren möchten, um selbst Einfluss zu nehmen?

Das Projekt „Cube“, das die Stolberger Studentin Lisa Hermanns zusammen mit den Kommilitoninnen Verena Riedmiller, Hannah Pascucci und Bahar Mahzari aufgebaut hat, gehört zu den Projekten, die diesmal auf der Liste des Europäischen Karlspreises für die Jugend standen und eine Ehrung erhielten. „Für uns ein wichtiger Erfolg und die Chance, mehr Förderung für unsere Arbeit zu erhalten“, sagt Lisa Hermanns.

Sie persönlich hat sich stets engagiert — in der Schülervertretung, bei den Pfadfindern und jetzt beim Umgang mit Europapolitik. „Wir wollen die 15- bis 18-Jährigen erreichen, ihnen vermitteln, dass es wichtig ist, sich mit Europa zu beschäftigen. Noch während ihres Studiums an der Uni Maastricht und auch jetzt, wo sie ihren Masterabschluss in Dänemark absolviert, reisen die Mitglieder von „Cube“ durch die Schulen und geben Workshops. „Ideal ist es, wenn wir nach einem Workshop auch EU-Politiker in die Schule einladen können, mit denen die Schüler ihre erarbeiteten Gedanken zu Europa diskutieren können.

„Cube“ hat man sich nach dem berühmten Zauberwürfel „Rubik‘s Cube“ benannt. „Na ja, man kann ja auch Europa drehen und wenden wie man will“, meint Lisa Hermanns. Die 23-Jährige ist davon überzeugt: „Falls jemand eine Null-Bock-Einstellung hat, wird er die durch Wertschätzung schnell aufgeben.“ „Cube“ vermittelt Jugendlichen, dass deren Träume und Vorstellungen von Europa wichtige Energien sind, die man nicht ignorieren sollte. „Europa ist überall, es bestimmt unser alltägliches Leben“, sagt die Studentin. Wer das einmal begriffen habe, werde auch aktiv mitdenken.