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Coronavirus: Nacht in NRW-Städten ohne große Verstöße

„Der übliche Wahnsinn eben“ : Laue Nacht in NRW-Städten ohne große Corona-Verstöße

Feiernde Menschen und größere Ansammlungen ohne den vorgeschriebenen Corona-Abstand: Die Polizei in NRW hatte angesichts der noch bis in die Nacht zu Samstag hinein lauen Temperaturen einiges zu tun.

Es sei aber bei den Feiern im Freien insgesamt ruhig geblieben, habe keine besonderen Vorkommnisse oder Zwischenfälle gegeben, wie Sprecher aus mehreren Städten berichteten.

„Die Leute haben gefeiert, zum Teil waren auch zu viele auf der Straße“, schilderte ein Sprecher der Kölner Polizei. Zusammen mit dem Ordnungsamt habe man dafür gesorgt, dass die Feiernden sich bei solchen Ansammlungen besser verteilten. Nur an einem einzigen Party-Hotspot habe man an einem Straßenbereich räumen müssen. „Der übliche Wahnsinn eben.“ Die Zahl der Einsatzkräfte sei im Vorfeld noch einmal erhöht worden.

In Düsseldorf sagte ein Sprecher: „Es hielt sich im Rahmen, wir mussten keine Räumungen vornehmen.“ Auch aus der Altstadt hätten die eingesetzten Beamten ein „relativ normales Geschehen“ gemeldet. In Bonn verstärkte die Polizei ihre Kontrollen vor allem entlang des Rheinufers. Wie auch sonst an den Wochenenden habe man den ein oder anderen Platzverweis ausgesprochen. Zwei Personen seien vorübergehend in Gewahrsam gekommen. Aus der drittgrößten NRW-Stadt hieß es auf die Frage nach ausufernden Corona-Partys: „Wir hatten damit keinerlei Probleme in Dortmund.“

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder größere Partys mit mancherorts mehreren Hundert Menschen gegeben. Einige Veranstaltungen waren wegen grober Verstöße gegen die Coronavirus-Schutzverordnung aufgelöst worden.

(dpa)