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Coronavirus: Call-Center für Impftermine arbeitet virtuell

Über 1200 Mitarbeiter : Call-Center für Impftermine arbeitet virtuell

Um die am Montag startende telefonische Impftermin-Vergabe kümmert sich eine Art virtuelles Call-Center.

„Die Mitarbeiter arbeiten komplett von zu Hause aus“, sagte Christopher Schneider von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein am Freitag. Die Kapazitäten seien in den vergangenen Tagen nochmal erweitert worden auf mehr als 1200 Mitarbeiter. Die Call-Center-Beschäftigten arbeiteten aus Infektionsschutzgründen nicht in einem Großraumbüro, sondern im Homeoffice.

Die Beschäftigten seien entsprechend technisch ausgestattet und hätten alle Zugriff auf das Terminvergabe-System. Dienstleister des Call-Centers sei das Unternehmen Sitel, das vom Land NRW und von den Kassenärztlichen Vereinigungen beauftragt worden sei.

An diesem Montag ab 8 Uhr werden in Nordrhein-Westfalen die ersten Impftermine für die zu Hause lebenden über 80-Jährigen vergeben. In den 53 Impfzentren soll ab dem 8. Februar geimpft werden.

Das Land rät, einen Termin vor allem online unter der Internetadresse www.116117.de zu vereinbaren. Eine telefonische Vereinbarung ist im rheinischen Teil von NRW unter der kostenfreien Rufnummer 0800/116-117-01 möglich. Menschen in Westfalen sollen die ebenfalls kostenfreie Rufnummer 0800 116 117 02 wählen. Die Telefonleitungen sind von 8 Uhr bis 22 Uhr besetzt. Mit Wartezeiten ist zu rechnen, auch online.

(dpa)