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Coronaregeln für Freibäder: Mindestabstand im Becken

Coronaregeln für Freibäder : Mindestabstand im Becken und unter Dusche

Am Mittwoch dürfen die Freibäder in NRW wieder öffnen. Mit nur wenigen Tagen Vorlauf hat das Gesundheitsministerium nun das Regelwerk für Schwimmer und Personal veröffentlicht. Einiges war allerdings erwartbar - wie der durchgehende Mindestabstand.

Schwimmen in Zeiten des Coronavirus: Das NRW-Gesundheitsministerium hat die neuen Regeln für Freibäder veröffentlicht, die ab Mittwoch (20.5.) wieder eröffnen dürfen. Vorgeschrieben wird eine begrenzte Zahl an Gästen, der stetige Mindestabstand – auch im Becken und in Duschen – sowie Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Jeder Besucher soll zudem registriert werden.

In den am Wochenende veröffentlichten „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ des Gesundheitsministeriums werden auch konkrete Regeln für Restaurants, Hotels, Fitnessstudios oder Nagelstudios genannt. Freibäder müssen den Zutritt so regeln, „dass nicht mehr Kundinnen und Kunden in das Freibad gelangen als Plätze und Anlagen unter Wahrung der allgemeinen Abstandsregeln nutzbar sind.“ Als Maßstab könne man einen Besucher pro 10 Quadratmeter nehmen.

„Gäste müssen sich nach Betreten des Freibads die Hände waschen oder desinfizieren“, Einzelumkleiden „sind bevorzugt zu nutzen. Sammelumkleiden sind unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 m zulässig.“

Auch „die Nutzung von Duschen ist unter Einhaltung des Mindestabstands möglich.“ Dies gilt laut des Regelwerks für alle Bereiche des Schwimmbads – also auch die Becken. Es sei denn, man lebt in einem Haushalt oder ist mit einer befreundeten Familie unterwegs. Der klassische Freibad-Kiosk mit Pommes Frites und Eis darf öffnen – Selbstbedienung an Getränkespendern ist verboten.

Wer kommt und geht, soll mit der dazugehörigen Uhrzeit registriert werden. Namen und Kontaktdaten müssen für vier Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet werden.

(dpa)