Verdacht auf Geldwäsche: Bundespolizei stellt fast 43.000 Euro in Plastiktüten sicher

Verdacht auf Geldwäsche : Bundespolizei stellt fast 43.000 Euro in Plastiktüten sicher

Eine Streife der Bundespolizei hat an der Autobahnausfahrt Aachen-Zentrum einen Wagen mit drei Insassen angehalten. Im Fußraum des Beifahrers fanden die Beamten mehrere Papierumschläge in zwei Plastiktüten, in denen 42.900 Euro und 1800 US-Dollar steckten.

Die drei Personen waren in der Nacht aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Auf Nachfrage konnte die Herkunft des Geldes nicht näher bestimmt werden, weshalb die Polizei den Verdacht hegte, dass es sich um Geldwäsche handeln könnte. Außerdem konnten die Beamten nicht ausschließen, dass das Geld aus einem Verbrechen stammt und stellten es so sicher.

Verdächtig war laut Polizei vor allem, dass es sich um kleine Geldscheine handelte. Das für die Einfuhr und Geldwäsche zuständige Zollfahndungsamt Essen wurde über den Fund informiert. Um festzustellen, woher das Geld kommt, wird nun in einem sogenannten „Clearingverfahren“ ermittelt.

Bei der Kontrolle der Personalien konnte der Fahrer des Wagens zudem keinen Führerschein vorweisen. Er erhielt eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Da alle drei über ausreichende Ausweispapiere und einen festen Wohnsitz verfügten, wurden sie anschließend wieder freigelassen.

(red/pol)