Aachen: Bundespolizei: Probleme in Aachen offiziell bestätigt

Aachen: Bundespolizei: Probleme in Aachen offiziell bestätigt

Die besorgniserregende Stellensituation der für die gesamte Region zuständigen Bundespolizei Aachen ist nun erstmals offiziell bestätigt worden. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings (CDU), erklärte am Montag in Aachen: „Die Situation der Inspektion ist schwierig, die Stellensituation problematisch.“

Der gestiegenen Terrorgefahr und dem hohen Migrationsdruck zu begegnen, erfordere viel Personal. „Es ist wichtig, das Personal in Aachen aufzustocken.“ Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist der Dienstherr der Bundespolizei, und mit Krings bestätigte nun erstmals ein Vertreter des Dienstherrn, dass es in Aachen Probleme gibt.

Die CDU-Bundestagsabgeordneten der Region Aachen, Düren, Heinsberg hatten de Maizière gebeten, mehr Personal in die Inspektion Aachen zu schicken, und tatsächlich kam der Innenminister dieser Bitte nach. Doch die 29 zusätzlichen Beamten, die ab Mai nach Aachen abgeordnet werden sollen, werden laut Krings nicht ausreichen, um die kommenden Abordnungen Aachener Bundespolizisten an verschiedene Flughäfen zu kompensieren.

„Per saldo werden es in Aachen sogar weniger Beamte werden als es im Moment sind“, sagte Krings und bestätigte die entsprechende Berichterstattung unserer Zeitung. Krings war am Montag gemeinsam mit den Abgeordneten Helmut Brandt (CDU, Alsdorf), Rudolf Henke (CDU, Aachen), Wilfried Oellers (CDU, Heinsberg) und Detlef Seif (CDU, Euskirchen) zu Besuch in der Inspektion Aachen.

Brandt erklärte, das Ziel müsse sein, alle 290 Planstellen der Inspektion zu besetzen. Im Moment sind nur etwa 160 Bundespolizisten vor Ort

(gego)
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