Aachen: Bundespolizei nimmt über 100 illegal Eingereiste bei Aachen fest

Aachen: Bundespolizei nimmt über 100 illegal Eingereiste bei Aachen fest

Die Bundespolizei hat in den letzten sieben Tagen über 100 Personen bei der unerlaubten Einreise und elf Schleuser sowie Beihelfer vorläufig festgenommen. Bei den Kontrollen standen besonders die Grenzrouten zwischen Belgien, den Niederlanden und Deutschand im Visier der Beamten.

Wie die Bundespolizei berichtet, wurden die Beamten aus Aachen und Sankt Augustin von den Einsatzkräften der Föderalen Polizei Belgiens unterstützt. Während der Maßnahmen wurden über 70 Busse, etwa 40 Reisezüge aus dem benachbarten Ausland sowie mehr als 250 Autos kontrolliert.

Es konnten nicht nur über 100 Personen vorläufig festgenommen werden, sondern auch über 50 Fahndungsersuche aus dem In- und Ausland nachgegangen werden. Davon wurden 3 Personen mit Haftbefehl gesucht.

In einem Fall konnte von einem 46-Jährigen ein verfälschter, rumänischer Personalausweis und Führerschein beschlagnahmt werden. Vermutlich hatte er sich die gefälschten Dokumente besorgt, um seinen Aufenthalt in Deutschland zu legalisieren. Nach einer Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro wurde er aufgefordert, Deutschland wieder zu verlassen.

Zwei personen, die erst vor zwei Tagen nach Spanien abgeschoben wurden, gingen der Bundespolizei am Freitag in einem Regionalzug der Bundespolizei ins Fahndungsnetz. Sie wurden am Samstag dem Haftrichter vorgeführt, der erneut Sicherungshaft für die bevorstehende Abschiebung gegen sie verhängte.

In Zukunft sind weitere verstärkte Fahndungsmaßnahmen in der Grenzregion um Aachen geplant.

(red/pol)
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