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NRW-Städtetag fordert: Bund und Land müssen Transportkosten zu Impfzentren tragen

NRW-Städtetag fordert : Bund und Land müssen Transportkosten zu Impfzentren tragen

Für den Transport von nicht mobilen Menschen in die Impfzentren sollen Bund und Land die Kosten übernehmen. Das fordert der Geschäftsführer des nordrhein-westfälischen Städtetages, Helmut Dedy.

„Diese Menschen brauchen, wenn sie nicht mobil sind und keine Fahrgelegenheit haben, einen Fahrdienst. Hilfsorganisationen können das übernehmen, Taxigutscheine sind möglich. Die Städte kümmern sich auch um die Organisation“, sagte Helmut Dedy der Deutschen Presse-Agentur. „Denn solche Fahrdienste gehören zur Impfung dazu.“

Mit gutem Grund können sich laut Dedy zuerst gefährdete Menschen und Hochbetagte impfen lassen. „Umso dringlicher ist es, dass das Land gerade für ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, Hürden aus dem Weg räumt.“

Am Montag ab 8.00 Uhr ist für die rund 1,2 Millionen zu Hause lebenden über 80-Jährigen eine Terminreservierung für die Corona-Schutzimpfung möglich. Geimpft werden soll ab dem 8. Februar. Die Terminvergabe geht per Hotline zwischen 8.00 und 22.00 Uhr oder über das Internet (www.116117.de). Wer im rheinischen Teil von NRW lebt, soll die kostenfreie Rufnummer 0800/11611701 wählen, Menschen in Westfalen die ebenfalls kostenfreie Rufnummer 0800/11611702. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen.

(dpa)