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Untersuchung zu Missbrauch im Erzbistum Köln wird vorgestellt

Systematische Defizite? : Untersuchung zu Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln wird vorgestellt

Eine von Kardinal Rainer Maria Woelki beauftragte Kanzlei aus München stellt am 12. März eine Untersuchung zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln vor.

Der Abschlussbericht der Kanzlei werde darlegen, „welche persönlichen, systemischen oder strukturellen Defizite in der Vergangenheit dafür verantwortlich waren, dass Vorfälle von sexuellem Missbrauch gegebenenfalls vertuscht oder nicht konsequent geahndet wurden“, teilte das Erzbistum am Mittwoch mit.

Die Untersuchung sei unabhängig. Auch Woelki selbst und alle anderen Verantwortlichen im Erzbistum würden erstmals in der Pressekonferenz zeitgleich mit der Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert. Woelki hatte nach der Veröffentlichung des Missbrauchsberichts im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz im Herbst 2018 eine unabhängige Untersuchung aller Personalakten in seinem Erzbistum in Auftrag gegeben.

Untersucht werden sollte, ob die Vorgehensweise der Verantwortlichen im Erzbistum „jeweils im Einklang mit den Vorgaben des kirchlichen und des staatlichen Rechts“ gestanden habe.

(dpa)