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Ab dem 1. Mai: Gottesdienste in NRW nur unter Auflagen

Ab dem 1. Mai : Gottesdienste in NRW nur unter Auflagen

Die Diskussion um die Wiederaufnahme von Gottesdiensten in NRW reißt nicht ab. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) verteidigte die Entscheidung, in der Corona-Krise ab Mai wieder Gottesdienste und religiöse Feiern zu erlauben.

Deren Verbot sei eine „massive Einschränkung der Grundrechte“. Als egoistisch bezeichnete es hingegen der Bochumer Pastor Christian Rommert in einem „Wort zum Sonntag“ in der ARD, jetzt wieder Gottesdienste zu feiern.

Aachens Bischof Helmut Dieser freut sich über die Entscheidung der Landesregierung, dass ab dem 1. Mai wieder die gemeinsame Feier öffentlicher Gottesdienste möglich ist. Der Krisenstab vom Bistum Aachen habe eine umfangreiche Handreichung für die Pfarreien und Gemeinden ausgearbeitet. Zwar besteht derzeit noch keine Pflicht zum Tragen von Mund- und Nasen-Schutz in allen öffentlichen Bereichen, jedoch empfiehlt das Bistum Aachen das Tragen eines solchen Schutzes auch während der Gottesdienste.

Nach Aussage des Bistums müssen zudem bei Gottesdiensten die Abstandsregelungen und Hygienebestimmungen selbstverständlich eingehalten werden. Der Zugang zu den Gottesdiensten werde begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richte sich nach der Größe des Raumes. In den Kirchen werde die Zahl der maximal belegbaren Plätze erhoben und deutlich sichtbar markiert. Die Kirchengemeinden werden laut Bistum eigenverantwortlich für die Einhaltung der Ordnung sorgen.

(red)