Aachen: Bistum Aachen: Kommission Kirche und Arbeiterschaft neu berufen

Aachen: Bistum Aachen: Kommission Kirche und Arbeiterschaft neu berufen

Im Bistum Aachen ist die Kommission „Kirche und Arbeiterschaft” in eine neue Amtszeit gestartet.

Sie soll in den kommenden drei Jahren den Dialogprozess „Impulse für mehr soziale Gerechtigkeit” gestalten und begleiten, wie das Bistum aus Anlass der konstituierenden Sitzung am Dienstag in Aachen mitteilte.

Zudem werde sie Vorschläge für die Aus- und Weiterbildung pastoraler Mitarbeiter für den Aufgabenbereich Kirche und Arbeiterschaft erarbeiten sowie an der Vernetzung und stärkeren Gewichtung von sozialen Themen mitwirken. Bischof Heinrich Mussinghoff hatte zum 1. Oktober die Mitglieder der Kommission neu benannt. Als sein ständiger Vertreter und erster Sprecher wurde Pfarrer Rolf-Peter Cremer, Leiter der Hauptabteilung Pastoral, bestätigt. Ebenso wiederernannt wurde nach den Angaben Renate Müller als zweite Sprecherin.

Für das kommende Jahr seien drei zentrale Veranstaltungen zu den Themen gesetzlicher Mindestlohn, öffentlich geförderte Beschäftigungssektoren und garantiertes Grundeinkommen geplant, hieß es. „Das Dialogpapier und der damit verbundene diözesane Beteiligungsprozess sind wichtige Beiträge für ein neues Sozialwort der Kirchen, wie es auch von der Bischöflichen Kommission gefordert wurde”, sagte Cremer. Müller betonte, bei den Veränderungsprozessen im Bistum dürfe das Soziale nicht aus dem Blick geraten. Der Sozialkatholizismus habe besonders in Bistum Aachen eine lange Tradition.