Sittard/Aachen: Betrug und eine zerstückelte Leiche

Sittard/Aachen: Betrug und eine zerstückelte Leiche

Die Ermordung eines Mannes aus Schinnen steht offenbar im Zusammenhang mit einem schweren Betrugsfall beim Fonds für bildenden Künste, Gestaltung und Architektur (BKVB) in Amsterdam.

Der BKVB erhält jährlich 20 Millionen Euro vom niederländischen Bildungsministerium für Projekte von Künstlern, Designern und Architekten. Dem Finanzchef des Fonds, Clemens K., wird vorgeworfen, 15,5 Millionen Euro auf Konten im In- und Ausland abgezweigt zu haben. Er wurde entlassen.

Die zerstückelte Leiche des 41-jährigen Ronald N. war Mitte Februar in Belgien gefunden worden. Laut „De Limburger” wurde jetzt bekannt, dass ihm ein Teil des gestohlenen Geldes zugeschanzt wurde. Rund zwei Millionen Euro sollen auf Konten eines Sozialarbeiters, Albert de W., geflossen sein.

Der wiederum soll Gelder auf drei weitere Konten, davon eines von N., überwiesen haben. Wie dieser mit Clemens K. oder Albert de W. in Kontakt gekommen ist, ist unklar. Fest steht, dass er als Bauunternehmer hohe Schulden hatte.

Mehr von Aachener Zeitung