Aachen: Bestatter soll Testament zu seinen Gunsten gefälscht haben

Aachen: Bestatter soll Testament zu seinen Gunsten gefälscht haben

Weil er trauernde Hinterbliebene um ihr Geld betrogen haben soll, steht seit Mittwoch ein 47-jähriger Bestattungsunternehmer in Aachen vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, in 34 Fällen durch sein betrügerisches Vorgehen etwa 100.000 Euro unterschlagen zu haben. Zudem soll er 2010 eine Urkundenfälschung begangen und mit einem Mittäter das Testament einer Kundin zu seinen Gunsten umgeschrieben haben.

Als sie starb, erbte er die Hälfte eines bebauten Grundstücks in der Aachener Innenstadt im Wert von rund 240.000 Euro. Zum Prozessauftakt am Landgericht Aachen wurde lediglich die Anklage verlesen. Mit einem Urteil wird am 16. Mai gerechnet.

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