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100 Jahre Ostbelgien: Jubiläumsaktion blickt auf Geschichte

100 Jahre Ostbelgien : Jubiläumsaktion blickt auf Geschichte

Zum 100-jährigen Bestehen von Ostbelgien sammelt das Zentrum für Ostbelgische Geschichte Gegenstände aus Vergangenheit und Gegenwart für eine virtuelle Ausstellung.

Ob Briefe, Möbel, Bilder oder Lieder - die deutschsprachigen Menschen aus Ostbelgien sind aufgefordert, ihre Erinnerungs- und Lieblingsstücke zu teilen.

Unter den bisher eingegangenen Gegenständen sind etwa „das wohl älteste Gruppenfoto der ersten ostbelgischen Pfadfinder“, eine Schulbank oder ein Bildband vom Hochmoor Hohes Venn. Die Objekte können direkt eingereicht werden. Da die eingegangenen Zusendungen aber nur virtuell auf der Internetseite des Zentrums ausgestellt werden, reicht auch ein Foto. Ein begleitender Text soll erklären, was es mit dem Gegenstand auf sich hat. Nicht erwünscht ist alles, was Rassismus, Hasspropaganda und Diskriminierung transportiert.

Im Jahr 1920 wurden die ehemaligen preußischen Kreise Eupen und Malmedy dem Königreich Belgien angegliedert. Etwa 78.000 deutschsprachige Belgier leben heute in Ostbelgien.

(dpa)