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Die Polizei meldet: „Blitzer-Kästen“ nun auch in Ostbelgien im Einsatz

Die Polizei meldet : „Blitzer-Kästen“ nun auch in Ostbelgien im Einsatz

„Semistationäre Geschwindigkeitsmessanlagen“ sind bereits seit über einem Jahr in der Städteregion im Einsatz gegen Raser. Nun stellt auch die belgische Polizei solche Blitzer-Kästen auf.

Die Polizeizone Weser-Göhl wird in naher Zukunft sogenannte Lidar (Abstands- und Geschwindigkeitsmessgeräte) auf dem Gebiet der Gemeinden Eupen, Kelmis, Lontzen und Raeren einsetzen. Diese Geräte messen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer und stellen gegebenenfalls Geschwindigkeitsübertretungen fest, die verkehrsrechtlich verfolgt werden.

„Die Lidar sind sehr gut sichtbar und sollen die Verkehrsteilnehmer in erster Linie sensibilisieren, gegebenenfalls ihre Geschwindigkeit zu verringern und somit zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität beitragen“, berichtet Eric Hellebrandt: „Die unangepasste und überhöhte Geschwindigkeit ist eine Hauptunfallursache und führt außerdem in vielen Fällen zu einer wesentlichen Verschlimmerung der Unfallfolgen“, so der Pressesprecher der Polizeizone.

Zu schnelles Fahren führe ebenfalls zu einem erhöhten Unsicherheitsgefühl insbesondere in Wohngebieten und in der Nähe von Schulen sowie bei sogenannten schwachen Verkehrsteilnehmern, wie Fußgängern und Fahrradfahrern.

Die Auswahl der Standorte für die Lidar wurde dementsprechend in enger Absprache mit den beteiligten Gemeinden und der Staatsanwaltschaft, unter Berücksichtigung der vorgegebenen infrastrukturellen Voraussetzungen, getroffen, so der Polizeisprecher weiter.

Für die Polizeizone Weser-Göhl und die ihr angeschlossenen Gemeinden sei die Verkehrssicherheit ein prioritäres Ziel und Arbeitsfeld. Das Rückgreifen auf das Projekt der Wallonischen Region, welches die Möglichkeit bietet, Lidar wochenweise auszuleihen, ergänzt somit die bestehenden präventiven und repressiven Polizeimaßnahmen.

(-jül-)