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Schweigeminute und Gedenkfeier: Belgien erinnert an Opfer der Terroranschläge vor fünf Jahren

Schweigeminute und Gedenkfeier : Belgien erinnert an Opfer der Terroranschläge vor fünf Jahren

Mit Schweigeminuten und einer Gedenkfeier hat Belgien am Montag an die Opfer der islamistischen Terroranschläge in Brüssel vor fünf Jahren erinnert.

An den Orten der beiden Anschläge, dem Flughafen Zaventem und der Metrostation Maelbeek im Europaviertel, versammelten sich zahlreiche Menschen zum Gedenken, darunter auch König Philippe und Königin Mathilde.

Der damalige Premierminister und heutige EU-Ratschef Charles Michel schrieb auf Twitter, Europa sei vor fünf Jahren mitten ins Herz getroffen worden. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) erinnerte auf Twitter an die Anschläge. „5 Jahre später sitzt der Schmerz noch immer tief“, schrieb sie.

Bei einer Gedenkfeier am Mittag sagte Belgiens Premierminister Alexander De Croo, das Attentat sei nicht nur mörderisch gewesen, sondern auch ein Anschlag auf die Freiheit, Demokratie und Toleranz Belgiens. „Der Hass kann niemals ändern, wer wir sind“, sagte De Croo. Da wegen der Corona-Auflagen nur wenige Menschen an der Feier teilnehmen konnten, blendeten die Organisatoren Videos ein, in denen die Situation einzelner Überlebender fünf Jahre nach den Anschlägen gezeigt wurde.

Am 22. März 2016 explodierten insgesamt drei Bomben in der belgischen Hauptstadt – zwei am Flughafen und eine in der U-Bahnstation Maelbeek. 35 Menschen starben, darunter drei islamistische Attentäter. Mehr als 300 wurden verletzt.

(dpa)