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Level von November erreicht: Belgien besorgt wegen steigender Corona-Zahlen

Level von November erreicht : Belgien besorgt wegen steigender Corona-Zahlen

Steigende Corona-Zahlen besorgen Belgien. Erstmals seit November zählte das kleine Königreich im Sieben-Tage-Schnitt täglich mehr als 3000 Neuinfektionen, wie aus Daten der belgischen Behörden vom Donnerstag hervorgeht.

Im Vergleich zur Vorwoche stieg der Wert vom 8. bis zum 14. März um 29 Prozent auf 3052. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen wurden in Belgien je 100.000 Einwohner täglich 330 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. Auch die Anzahl der Krankenhaus-Einlieferungen nimmt seit mehreren Wochen zu.

Wegen der besorgniserregenden Daten erwog Ministerpräsident Alexander De Croo zuletzt, die für kommende Woche Freitag geplanten Regierungsberatungen zur Corona-Lage vorzuziehen. Geplante Lockerungen könnten stehen zur Debatte.

In Belgien gelten strikte Corona-Einschränkungen. Nicht notwendige Ein- und Ausreisen sind beispielsweise verboten. Auch soziale Kontakte sind weitgehend verboten. Geschäfte sind hingegen seit Anfang Dezember durchgehend geöffnet.

Im Herbst verzeichnete Belgien zeitweise mehr als 20.000 Neuinfektionen am Tag, konnte die Zahl durch strikte Einschränkungen aber deutlich reduzieren.

(dpa)