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Hohe Energiepreise: Belgien beschließt weitere Entlastungsmaßnahmen für Bürger

Hohe Energiepreise : Belgien beschließt weitere Entlastungsmaßnahmen für Bürger

Bürger und Unternehmen in Belgien sollen angesichts der gestiegenen Energiepreise unter anderem durch Zahlungen in den Wintermonaten unterstützt werden.

Am Freitag einigte sich die Regierung auf ein weiteres Entlastungspaket, wie Ministerpräsident Alexander De Croo auf Twitter ankündigte. Demnach sollen Haushalte im November und Dezember jeweils 135 Euro für Gas und 61 Euro für Strom bekommen. Die Maßnahmen sollten an die Einkommen und Verträge der Verbraucher angepasst werden. Ziel sei es, die „erweiterte Mittelklasse“ zu entlasten, sagte De Croo auf einer Pressekonferenz. Es sei auch ein Heizöl-Scheck von 300 Euro vorgesehen.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Accord pour un paquet énergie extra pour les ménages:<br><br>✅ Volume de base à prix réduit en novembre et décembre : avantage de 135 euros/mois gaz, 61 euros/mois électricité<br>✅ Ciblé vers les plus touchés (selon revenus et contrats)<br>✅ Chèque mazout rehaussé à 300 euros</p>&mdash; Alexander De Croo 🇧🇪🇪🇺 (@alexanderdecroo) <a href="https://twitter.com/alexanderdecroo/status/1570805230140530691?ref_src=twsrc%5Etfw">September 16, 2022</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Gleichzeitig sollen dem Regierungschef zufolge die Unternehmen und Selbstständigen entlastet werden, etwa indem Steuer- und Sozialabgabenzahlungen verzögert werden können – oder durch Kurzarbeit. Die Insolvenzpflicht soll demnach ausgesetzt und Verbrauchsabgaben auf Gas und Strom im November und Dezember auf ein Minimum gesenkt werden. Zuvor hatte die Regierung bereits beschlossen, einen Energie-Sozialtarif für besonders betroffene Verbraucher sowie eine Minderung der Mehrwertsteuer auf Gas und Strom auf sechs Prozent bis Ende März zu verlängern.

(dpa)