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Große Schäden in Belgien: 17 Menschen durch Tornado verletzt

Große Schäden in Belgien : 17 Menschen durch Tornado verletzt

Durch einen Wirbelsturm am Samstagabend wurden 92 Gebäude in Südbelgien beschädigt und zahlreiche Menschen verletzt.

Bei einem Tornado im südbelgischen Beauraing sind 17 Menschen leicht verletzt worden. 92 Gebäude wurden beschädigt, wie die Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf die Stadtverwaltung berichtete.

Bilder zeigten komplett abgedeckte Dächer, zerborstene Scheiben und kaputte Autos. Etwa zehn Wohnhäuser seien unbewohnbar, hieß es weiter.

Die meisten der Verletzten hatten sich dem Bericht zufolge auf der Terrasse eines Cafés aufgehalten, als der lokale Wirbelsturm am Samstagabend wütete. Beaureaing liegt an der französischen Grenze südlich der belgischen Stadt Namur.

Auch in den Niederlanden könnte es am Wochenende einen Tornado gegeben haben. Dort haben Unwetter erhebliche Schäden angerichtet. Westlich von Utrecht wurden sechs Häuser so stark beschädigt, dass sie vorläufig nicht mehr bewohnbar sind, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Samstag berichtete. Neun Menschen wurden durch Folgen des Sturms verletzt, der am Freitag lokal begrenzt wütete.

In der Region des Nationalparks Utrechtse Heuvelrug wurden Tausende Bäume umgeknickt – einige waren mehr als 150 Jahre alt. „Ganze Waldstücke wurden plattgelegt“, sagte ein Sprecher der Forstverwaltung.

Nach Angaben der Forstverwaltung tobte der Sturm am heftigsten in einem etwa drei Kilometer breiten und fünf Kilometer langen Gebiet nördlich der Ortschaft Leersum. Möglicherweise habe es sich um einen Tornado gehandelt, sagte ein Behördensprecher. Untersuchungen des Wetterdienstes dazu seien aber noch nicht abgeschlossen.

(dpa)