Düsseldorf: Belegte Hallen: Krisengespräche zwischen Vereinen bald im Rheinland

Düsseldorf : Belegte Hallen: Krisengespräche zwischen Vereinen bald im Rheinland

Weil zahlreiche Turnhallen als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden, will der Landessportbund (LSB) in NRW weiter das Gespräch mit der Politik suchen. Nach einem ersten Treffen im Ruhrgebiet soll es nun ein Treffen im Rheinland geben, teilte LSB-Sprecher Frank-Michael Rall am Dienstag mit.

Der Runde Tisch mit Vertretern aus Köln, Düsseldorf und Bonn sei für die nächsten Wochen angedacht.

Erstmals hatten sich am Montagabend in Essen Funktionäre aus Dortmund, Duisburg, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Gelsenkirchen getroffen. Innerhalb eines Monats hat sich die Zahl der Hallen, die zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut wurden, laut LSB auf 400 verdoppelt.

Nach Start der Hallensaison klagen Sportvereine über mangelnde Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten. Wegen der Hallenbelegung durch Flüchtlinge sei von ersten Vereinsaustritten und murrenden lokalen Sponsoren zu hören, sagte Rall.

Aus dem ersten größeren Treffen dieser Art geht der Landessportbund mit einem positiven Ergebnis hervor: „Man hat gemerkt, dass Gesprächsbedarf da ist. Die Städte konnten sich austauschen, wo der Schuh drückt.”

(dpa)