Beim Rhein-Ruhr-Ostermarsch wird für den Frieden demonstriert

Ostermarsch Rhein-Ruhr : Aktivisten gehen für den Frieden auf die Straße

Nach dem Auftakt am Freitag sind am Samstag in Nordrhein-Westfalen weitere Ostermärsche geplant. Unter anderem in Duisburg, Köln und Düsseldorf wollen Friedensaktivisten demonstrieren.

Vormittags treffen sich die Demonstranten in Duisburg und Köln zu Kundgebungen unter der Motto „Abrüsten statt Aufrüsten - Verbot der Atomwaffen! - Für eine Europa des Friedens!“ versammeln, wie die Organisatoren ankündigten. Am Nachmittag (14.00) geht es auf der Hauptdemonstration in Düsseldorf weiter.

Laut Polizei wurden für die Düsseldorfer Veranstaltung rund 600 Menschen angemeldet. Bereits am Freitag demonstrierten Atomkraftgegner und Friedensaktivisten vor der Urananreicherungsanlage in Gronau. Der Ostermarsch Rhein-Ruhr als einer von mehreren Ostermärschen in NRW startet am Samstag und geht über drei Tage. Bundesweit ist das laut Organisatoren der längste Ostermarsch. Am Sonntag gehe es im Ruhrgebiet in Essen und Bochum weiter. Am Montag enden die Märsche in Dortmund.

Die Wurzeln der Ostermarschbewegung liegen im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges. Begonnen hat die Tradition Ende der 1950er Jahre in Großbritannien. Zum ersten Ostermarsch in der Bundesrepublik kamen 1960 etwa 1000 Menschen. Zu ihren Hochzeiten 1968 und 1983 gingen bundesweit Hunderttausende Menschen auf die Straße. Bundesweit seien nach Angaben der Veranstalter in diesem Jahr 95 Märsche geplant - 13 mehr als 2018.

(dpa)
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