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Aufbauhilfe nach der Flut: Bauministerin zieht erste Zwischenbilanz

Aufbauhilfe nach der Flut : Bauministerin zieht erste Zwischenbilanz

Die Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli tötete viele Menschen, spülte Häuser weg, vernichtete Existenzen. Wie geht es weiter, nachdem die Scheinwerfer weg sind? Die Kommunalministerin und Bürgermeister betroffener Städte präsentieren erste Ergebnisse.

Drei Monate nach der Jahrhundert-Flut zieht Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Mittwoch (10.30 Uhr) in Düsseldorf eine erste Zwischenbilanz zum Wiederaufbau. Rund 180 Städte und Gemeinden in NRW waren und sind von den Folgen betroffen.

Scharrenbach will gemeinsam mit den Stadtoberhäuptern von Bad Münstereifel, Rheinbach und Eschweiler resümieren, ob und wie die Wiederaufbauhilfen greifen.

Die SPD-Opposition hatte der Landesregierung in der vergangenen Woche im Landtag vorgeworfen, die Kommunen mit der Antragsflut für Hochwasser- und Coronavirus-Hilfen zu überlasten. Ein Bericht der Ministerin an den Kommunalausschuss des Landtags hatte kürzlich eine lange Mängelliste offenbart, wo es in vielen betroffenen Orten noch hapert: Kein Strom, kein Internet, keine Heizung, keine Klinik vor Ort.

Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen hatten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Hochwasserkatastrophe ausgelöst. Allein in NRW starben 49 Menschen. Ganze Landstriche wurden von den Wassermassen verwüstet. Nach ersten Schätzungen entstanden in NRW Schäden in Höhe von etwa 13 Milliarden Euro.

(dpa)