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Bahnverkehr durch Bombe in Essen eingeschränkt

Bahnstrecken zeitweise gesperrt : Weltkriegsbombe in Essen entschärft

In Essen ist am Dienstagabend eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Das teilte die Stadt kurz nach 21 Uhr auf Twitter mit. Die Sperrungen seien nun wieder aufgehoben, die Anwohner könnten in ihre Wohnungen zurück.

Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe war am Dienstag am Rande der Essener Innenstadt bei Sondierungsarbeiten gefunden worden. Mehrere Tausend Anwohner waren betroffen.

Wegen der Entschärfung war die Bahn-Hauptstrecke zwischen Essen und Bochum aus Sicherheitsgründen vorübergehend voll gesperrt. Betroffen waren auch die Strecken nach Gelsenkirchen und Essen-Steele, wie ein Bahn-Sprecher in Düsseldorf sagte. Für die Dauer der Entschärfung fuhr kein Zug. Die Sperrungen hatten auch Auswirkungen auf mehrere Fernverkehrslinien, die vom Ruhrgebiet aus etwa nach München, Ulm, Stuttgart oder Basel gehen. Die Bahn sprach von „Beeinträchtigungen“.

In der Hauptgefahrenzone waren rund 2500 Menschen gemeldet, die sich während der Entschärfung nicht dort aufhalten durften. 6000 Menschen in einem weiteren Umfeld durften unter anderem ihre Häuser nicht verlassen. In der Evakuierungszone befand sich auch die Essener Hauptfeuerwache. Die wichtige Ruhrgebietsautobahn 40 sei nicht betroffen gewesen, nur eine Essener Ausfahrt werde gesperrt, hieß es.

(dpa)