Gehölzpflegesaison: Autobahnböschungen sollen sturmsicher werden

Gehölzpflegesaison : Autobahnböschungen sollen sturmsicher werden

An den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen beginnt in diesem Tagen die sogenannte Gehölzpflegesaison. Bis Ende Februar werden Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen.NRW am Fahrbahnrand Sträucher schneiden und nicht mehr standsichere Bäume fällen.

Ein Ziel es ist dabei, Stürmen weniger Angriffsflächen in den Straßenböschungen zu geben, wie Straßen.NRW am Montag erläutert. Dazu erhalte der Grünstreifen einen stufigen Aufbau. In Fahrbahnnähe sollen nur Sträucher stehen, Bäume dagegen im hinteren Bereich des Grünstreifens. Umstürzende Bäume könnten so nicht mehr zur Gefahr für den Straßenverkehr werden.

An Autobahnen und Bundesstraßen in NRW stehen geschätzt etwa 600.000 Bäume. Gut 250.000 von ihnen sind bisher im Baumkataster von Straßen.NRW erfasst. Sie werden regelmäßig kontrolliert. Gezielt gepflanzt werden Bäume heutzutage nur noch wenig. Gerade einmal fünf bis zehn Prozent machen Bäume bei Neuanpflanzungen aus. Pro Jahr werden gut 23 Millionen Euro in die Gehölzpflege investiert.

(dpa)
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