Maastricht: Auto fährt zwischen feiernde Karnevalisten: Polizisten schießen

Maastricht: Auto fährt zwischen feiernde Karnevalisten: Polizisten schießen

Mit Warnschüssen haben Polizisten am Sonntagabend in Maastricht versucht, einen Autofahrer zu stoppen, der in eine Menge feiernder Menschen gefahren war. Der später verhaftete 49-Jährige wurde am Montag wieder freigelassen, nachdem sich der Vorfall anders darstellte als tags zuvor.

Wie die niederländische Polizei berichtete, war der 49-jährige Mann aus Maastricht auf der Kesselskade zwischen feiernde Karnevalisten geraten. Beim Versuch, aus der Menge herauszufahren, streifte er offenbar einige der Feiernden. Darauf belagerte die Menge sein Auto, eine Frau versuchte, die Fahrertür zu öffnen. Der Mann gab Gas.

Herbeigerufene Polizeibeamte schätzten die Situation als gefährlich ein und gaben Warnschüsse ab, um den Fahrer zu stoppen. Dieser fuhr jedoch davon.

Der Wagen wurde kurze Zeit später auf dem St. Martenslaan gefunden. Den Fahrer und seine Beifahrerin griffen die Beamten in einem Kino auf. Der Fahrer wurde festgenommen.

Am Montag ließ die Polizei ihn wieder gehen. Es habe sich herausgestellt, dass er keine bösen Absichten gehabt hatte.

(heck)
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