Alsdorf: Ausstellung in Alsdorf: Was kommt nach dem Öl?

Alsdorf: Ausstellung in Alsdorf: Was kommt nach dem Öl?

Was wird sein, wenn alle Ölquellen versiegt sind, wenn keine Kohle mehr gefördert werden kann? Werden die großen Städte sterben - ganz anders aussehen, möglicherweise völlig neu erblühen?

Antworten auf solche Fragen und Visionen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Post Oil City”, die ab Samstag im Alsdorfer Energeticon zu sehen ist.

Bis zum 19. Juni ist die Wanderausstellung in der Kraftzentrale an der Carl-von-Ossietzky-Straße zu sehen. Nach Stationen in Stuttgart, Berlin und Wien wird sie erstmals in Nordrhein-Westfalen präsentiert. Utopien - von jetzt schon machbar bis ungemein futuristisch - stehen im Mittelpunkt. Windstädte in der Wüste, Ackerflächen auf einer ungenutzen Hochbahnstrecke in New York: Viele Beispiele aus aller Welt finden sich auf Schautafeln. Geöffnet ist die Ausstellung bei freiem Eintritt donnerstags bis sonntags, von 14 bis 19 Uhr.

Eröffnet wurde sie am Freitag im Rahmen des Energiedialogs im Energeticon unter Schirmherrschaft von NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel. Der Dialog stand ganz im Zeichen erneuerbare Energien. „Wir brauchen eine ökologisch-technologische Revolution”, sagte Remmel. NRW sei mit seiner Forschungs- und Hochschullandschaft bestens aufgestellt.

Mehr zu der Ausstellung „Post Oil City” in der nächsten Woche in unserem Magazin.

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