Heerlen: Atrium-Klinik Heerlen: Türen werden gekürzt

Heerlen: Atrium-Klinik Heerlen: Türen werden gekürzt

Nach dem Tod eines betagten Mannes im Atrium-Klinikum reagiert die Kliniklöeitung jetzt. Die Leiche des Mannes hatte zwei Tage unentdeckt auf einer Toilette gelegen.

Als Konsequenz werden die Türen in den Toiletten um 15 Zentimeter gekürzt, zudem werden künftig Türen von verschlossenen Toiletten grundsätzlich geöffnet, wenn sich bei Klopfen niemand meldet.

Zudem darf der Wachdienst des Krankenhauses jetzt selbst entscheiden, in Zimmer oder Toiletten zu gehen, wenn der Verdacht besteht, dass etwas nicht in Ordnung ist. Bislang musste dafür der Hausmeisterdienst alarmiert werden. Dieser hatte die Toilette mit dem Toten trotz mehrfacher Aufforderungen erst nach zwei Tagen kontrolliert.

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