1. Region

Statistik: Arbeitslosigkeit in NRW im April leicht gesunken

Statistik : Arbeitslosigkeit in NRW im April leicht gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen ist im April leicht gesunken. Insgesamt waren gut 749.200 Menschen arbeitslos gemeldet, etwa 7000 oder 1,0 Prozent weniger als im März.

Das teilte die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mit. Die Arbeitslosenquote im bevölkerungsreichsten Bundesland lag unverändert bei 7,7 Prozent. Stichtag für die Erhebung der Daten war der 13. April.

„Der Arbeitsmarkt hat im April eine absolut saisonübliche Entwicklung genommen“, kommentierte der Chef der Regionaldirektion, Torsten Withake, die Zahlen. Das sei angesichts der weiter andauernden Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie eine gute Nachricht. Im Vergleich zum April vergangenen Jahres, als die Pandemie zum ersten Mal auf die Arbeitsmarktzahlen durchschlug, waren allerdings gut 31.000 Menschen mehr arbeitslos.

Der Trend bestätigt sich auch im Agenturbezirk Aachen-Düren. „Im April reduziert sich die Arbeitslosigkeit um 232 Personen. Damit setzt sich die leichte Frühjahrsbelebung fort, bringt aber noch nicht die erhoffte Entlastung. Trotz des anhaltenden Lockdowns reagiert der Arbeitsmarkt weiterhin robust“, so Ulrich Käser, Leiter der Arbeitsagentur Aachen-Düren. Im letzten Jahr stieg die Zahl der Arbeitslosen im April aufgrund der Pandemie sprunghaft an. Aktuell sind rund 1564 Arbeitslose mehr gemeldet als im Vorjahr. „In diesem Monat haben die Zu- und Abgänge auf dem Arbeitsmarkt wieder an Dynamik zugelegt. Das zeigt sich vor allem daran, dass es 2444 Menschen im aktuellen Monat gelungen ist eine Arbeit aufzunehmen, das ist eine Steigerung zum Vorjahr von 50 Prozent. Die Arbeitskräftenachfrage in der Region hat sich in den letzten Monaten stabilisiert, im April wurden 1769 neue Stellenangebote gemeldet, das sind doppelt so viele wie vor einem Jahr“, ergänzt Ulrich Käser.

Nach wie vor gab es große regionale Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt. Die Spanne in der Region reichte im Januar 2021 von 4,3 Prozent in Monschau bis 8,9 Prozent in Aachen.

Auch die Entwicklung der Anzeigen für Kurzarbeit lässt deutlich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Für die Zeit vom 1. bis zum 25. erfasste die Statistik vorläufige Zahlen. Demzufolge zeigten im genannten Zeitraum insgesamt noch 77 Unternehmen Kurzarbeit für insgesamt 528 Personen an.

(jas/dpa)