Meckenheim/Düsseldorf: Aktionsprogramm gegen junge Intensivtäter gestartet

Meckenheim/Düsseldorf: Aktionsprogramm gegen junge Intensivtäter gestartet

In Meckenheim bei Bonn ist am Donnerstag ein behördliches Aktionsprogramm gegen jugendliche Intensivtäter gestartet worden.

„Damit arbeiten jetzt erstmals auch in einer kleineren Stadt Justiz, Poli­zei und Stadtverwaltung besonders eng zusammen mit dem Ziel, das Problem marodierender jugendlicher Intensivtäter rasch und nachhaltig in den Griff zu bekommen”, sagte der Staatssekretär im Justizministerium, Jan Söffing (FDP), zum Auftakt des Programms.

Straftaten jugendlicher In­tensivtäter hatten den Angaben zufolge in Meckenheim zuletzt überhandgenommen. Negativer Höhepunkt war bislang die Brandstiftung an einer Turn­halle mit einem Millionenschaden im vergangenen November.

„Justizministerium, Kommune, Staatsanwaltschaft, Polizei und Gerichte haben heute an einem Runden Tisch ihr weiteres Vorgehen verabredet, um durch eine enge Kooperation der Jugendkriminalität in Meckenheim mit aller Entschiedenheit zu begegnen”, betonte Söffing. Zudem wolle die Staatsanwaltschaft Bonn einen Sonderdezernenten für alle Vorgänge betreffend die Intensivtätergruppe in Meckenheim bestellen.

Mehr von Aachener Zeitung