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Aachen: Aachener Polizei warnt vor EC-Karten-Betrug im Ausland

Aachen : Aachener Polizei warnt vor EC-Karten-Betrug im Ausland

Die Aachener Polizei warnt Urlauber eindringlich vor EC-Kartenbetrug im Ausland. Konkreter Anlass ist der Schock eines Urlaubers, der nach seinem Aufenthalt am Gardasee beim Anblick seiner Kontoauszüge einen solchen erlebte.

Von seinem Konto hatten Unbekannte 2000 Euro abgebucht. Nun erstattete der Mann Anzeige wegen Betrug.

Er hatte an einem Geldautomaten trotz mehrerer Versuche seine EC - Karte nicht zurückerhalten. Er war der Meinung, die Karte sei wegen der Fehlversuche seitens der Bank eingezogen worden. Als er am nächsten Morgen das Gespräch in der Bank suchte, stellte man die Manipulation am Automaten fest.

Offenbar spielte auch ein Mann mit Krücken eine Rolle, der am Automaten noch bereitwillig geholfen hatte. Demnach war der Automat so manipuliert, dass neben der PIN-Eingabe, die beobachtet wurde, auch die Karte in einem Schacht verschwunden blieb.

Der Mann mit den Krücken hatte sie dann wohl wieder herausgefischt. Die PIN hatte er ja bereits. Unmittelbar danach ist dann mit der Originalkarte Geld abgehoben worden.

Kurzum: Die Aachener Polizei rät, auch im Ausland auf Manipulationsversuche an Geldautomaten achten. Es ist gut, in Begleitung an Automaten Geld abzuheben.

Ist die Karte weg, misstrauisch werden und den Automaten nicht aus den Augen lassen und Hilfe holen. Ansonsten die Karte umgehend sperren lassen. Dies geht auf schnellstem Wege über den Sperr-Notruf.

Die Rufnummer 116 116 (aus dem Ausland 0049 116116) ist 24 Stunden erreichbar. Als zweite Rufnummer sollte man sich die Rufnummer 0049 30 4050 4050 notieren. Die Polizei rät, die Nummen bereits im Handy gespeichert zu haben.