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Herrenloses Gepäckstück: Aachener Hauptbahnhof in der Nacht gesperrt

Herrenloses Gepäckstück : Aachener Hauptbahnhof in der Nacht gesperrt

Der Hauptbahnhof in Aachen ist am späten Donnerstagabend für mehr als zwei Stunden gesperrt worden. Grund war ein Koffer, der in einem Zug zurückgeblieben war.

Wie Bernd Küppers als Sprecher der Bundespolizei in Aachen bestätigt, wurden die Beamten am Donnerstagabend gegen 22.25 Uhr zum Hauptbahnhof gerufen. Dort hatten Mitarbeiter der Bahn einen herrenlosen Hartschalenkoffer in der Gepäckablage eines Zugs der Linie RE1 von Köln nach Aachen auf Gleis 3 entdeckt, der nicht zugeordnet werden konnte.

Ein Entschärfungstrupp der Bundespolizei wertete die Situation aus. Dazu wurde der Koffer geröntgt. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um ein „normales Gepäckstück“ handelte, das ein Reisender wohl vergessen hatte, so Küppers.

Der Hauptbahnhof konnte im Anschluss gegen 0.45 Uhr wieder freigegeben werden. Während der Sperrung waren keine Zugfahrten möglich, Züge warteten an den Bahnhöfen Schanz und Rothe Erde. Es kam zu Verspätungen und Zugausfällen. Betroffen waren die Linien RE4, RE9, RE18, RB20 und RB33.

Küppers appelliert an Reisende auf ihr Gepäck beim Verlassen des Zuges zu achten, besonders mit Blick auf die Urlaubszeit während der Sommerferien. „Es können Kosten auf Reisende zukommen“, erklärt er, wenn Einsätze der Bundespolizei oder anderen Behörden in die Wege geleitet werden.

(red)