Aktion #112live in NRW: Aachener Feuerwehr zeigt auf Twitter, was sie kann

Aktion #112live in NRW: Aachener Feuerwehr zeigt auf Twitter, was sie kann

Die Feuerwehren im „Twittergewitter“: Berufsfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen haben den Kurznachrichtendienst Twitter genutzt, um über ihren Alltag zu berichten. Auch die Aachener Wehr bietet einen Blick hinter ihre Kulissen.

Am ersten bundesweiten „Twittergewitter“ von Berufsfeuerwehren nahmen Brandbekämpfer aus mehr als 16 Städten in Nordrhein-Westfalen teil. Zwölf Stunden lang sollen unter dem Hashtag „#112live“ Berichte von Notfall-Einsätzen über den Kurznachrichtendienst abgesetzt werden.

An der bundesweiten Aktion nehmen 41 Berufsfeuerwehren teil. Getwittert wird von 8 bis 20 Uhr. In Hunderten Tweets geriet dies am Montag teilweise zur Leistungsschau.

Die Feuerwehr Düsseldorf stellte etwa ihre Reptilienexperten und ihr HIT-Team (Hochinfektionstransporte) vor, die Essener Kollegen ihre Höhenretter.

In Essen ging es Montagmorgen gleich hektisch los: 25 Einsätze in zwei Stunden waren zu bewältigen: über hilfsbedürftige Menschen bis hin zu Menschen, für die jede Hilfe zu spät kam. Kreislaufkollaps, Sturz, bewusstlose Person: die Großstadtfeuerwehren konnten im Minutentakt von ihren Einsätzen berichten.

Der Brandgeruch im Krankenhaus entpuppte sich dabei in Düsseldorf zum Glück nur als Kurzschluss in der Kaffeemaschine. Aber die 250.000 Liter Wasser in der vollgelaufenen Tiefgarage mussten abgepumpt werden.

In NRW wollen sich Aachen, Bochum, Bonn, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Leverkusen, Mülheim, Oberhausen, Ratingen, Solingen und Wuppertal beteiligen.

Unter den Hashtags #112live und der Städte-Adresse (etwa #Aachen112) sind die Feuerwehren präsent. Die Aachener Wehr zeigte etwa das Reinigen der Atemschutzgeräte, die Kontrolle der Fahrzeuge, aber auch das gemeinsame Frühstück der Wehrleute auf der Feuerwache 1. Es twittert das Presseamt der Stadt Aachen.

Zum zehnten Mal europäischen Tag des Notrufs wurde auch darüber informiert, wann 112 gewählt werden sollte und wann nicht: Starke Bauchschmerzen und ein sperriges Zäpfchen seien ein Fall für den Bereitschaftsarzt, nicht für den Notruf und einen Rettungswageneinsatz.

(dpa)
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