1. Region

Aachen/Düren/Heinsberg: Schnee und Eis auf den Straßen

Schnee und Eis in der Region : Winterspaß statt Verkehrschaos am Samstag

Nach dem chaotischen Wintereinbruch am Freitag mit hunderten Unfällen blieb die Lage in der Region am Samstag entspannt. Für die Nacht zum Sonntag warnt der Deutsche Wetterdienst vor leichtem Schneefall und Glätte.

Die Menschen in der Aachener Region freuen sich über ein schönes Schneewochenende in einem Winterwunderland. Und die chaotischen Verhältnisse auf den Straßen sind Geschichte.

Die Bilanz der Polizei erzählt in Aachen wie Düren von einer außergewöhnlichen Lage, in die am Freitag Tausende Autofahrer und Bus-Kunden geraten sind.

Erste Meldung des Tages: Die Busse rollen wieder. Seit Freitagabend, 20.30 Uhr, haben zum Beispiel die Aseag wie auch die Rurtalbus GmbH wieder den Verkehr aufgenommen. Bis auf kleine Bereiche in der Eifel, die gestern Abend noch nicht angesteuert werden konnten, lief der Verkehr dann auch wieder reibungslos. Heute Morgen, so sagt es Aseag-Sprecher Paul Heesel, sei wieder Normalbetrieb. Einschränkungen und Verspätungen meldet die Rurtalbus GmbH noch für kleine Teile der Rureifel.

Entspannung auch in der Leitstelle der Polizei Aachen, wo man gestern, hauptsächlich in der Zeit von 12 bis 18.30 Uhr unter Hochdruck gearbeitet hat. „Wir bilanzieren diesen Zeitraum am Freitag mit 254 wetterbedingten Einsätzen“, sagt ein Sprecher auf Anfrage und listet einige Posten auf: 137 Verkehrsunfälle mit Sachschäden, zehn mit Personenschäden, fünf Unfallfluchten wurden gezählt und insgesamt 23 Gefahrenstellen mussten gesichert und behoben werden. „Die Nacht war dann komplett ruhig in Sachen Wetter“, so endet der Bericht aus der Leitstelle.

Für kurze Strecken brauchten die Menschen im Kreis Düren wie auch in der Städteregion Aachen am Freitagnachmittag und am frühen Abend oftmals Stunden, wie aus vielen Einträgen in digitalen Netzwerken hervorgeht. Das hat sich komplett entspannt.

Am frühen Samstagmorgen zieht auch die Polizei in Düren eine Bilanz: Knapp 180 Verkehrsunfälle, gut 1000 Telefonate, 70 gemeldete Gefahrenstellen und ungezählt viele Verkehrsbehinderungen durch quer stehende oder neben der Fahrbahn liegen gebliebene Fahrzeuge seien nur die statistischen Nachweise einer zum Teil chaotischen Verkehrslage, heißt es am Samstagmorgen. In der Summe schlagen hier knapp 300 witterungsbedingte Einsätze bei der Polizei zu Buche.

„Glücklicherweise wurden bei den Unfällen keine Menschen schwer verletzt“, teilt auch die Dürener Polizei mit.

Der Schnee und die frostigen Temperaturen hatten am Freitag erhebliche Folgen vor allem für den Straßenverkehr nach sich gezogen: in der gesamten Aachener Region, von Heinsberg bis in die Eifel, von Aachen bis in den Kreis Düren kam es zu hunderten Unfällen, zu langen Staus und Wartezeiten und zur besagten Einstellung des Busverkehrs in Teilen der Region. Die Straßenmeistereien überall in den Kreisen und in der Städteregion fuhren den Volleinsatz mit allen verfügbaren Kräften und Fahrzeugen, leisteten dabei ganze Arbeit, konnten aber auch nicht an allen Gefahrenstellen gleichzeitig sein. Ein Problem, das überall auftauchte: Unfälle, querstehende Autos, zum Teil auch bedingt durch Sommerbereifung.

Für den Samstag bescheinigt ein Polizeisprecher eine entspannte Lage ohne außergewöhnliche Unfallzahlen auf den Straßen.

In der Nacht zum Sonntag ist laut dem Deutschen Wetterdienst mit leichtem Schneefall sowie Glätte auf den Straßen zu rechnen.

Der Sonntag dann soll laut www.huertgenwaldwetter.de ruhig, teils mit Sonne starten, später können aus Osten neue Schneefälle hereinziehen. Bis Mitte kommender werden für die Eifel Minusgrade vorausgesagt, sodass der Schnee erstmal liegen bleibt.

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Hier geht es zur Bilderstrecke: Die Region zwischen Verkehrschaos und Winterpracht

(red)