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Schulformübergreifend: 4000 zusätzliche Stellen werden an Schulen in NRW bereitgestellt

Schulformübergreifend : 4000 zusätzliche Stellen werden an Schulen in NRW bereitgestellt

An den Schulen in Nordrhein-Westfalen stehen für das kommende Schuljahr 2022/23 fast 4000 zusätzliche Stellen zur Verfügung.

Das Kabinett habe den Weg für die Umsetzung der Haushaltsbeschlüsse freigemacht, teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch mit. Viele Stellen sind für sozialpädagogische Fachkräfte vorgesehen.

250 Stellen werden demnach für multiprofessionelle Teams an Förderschulen bereitgestellt und 783 Stellen zur Umsetzung des Masterplans Grundschule. Damit sollen Grundschullehrkräfte entlastet werden. 583 Stellen werden für den Bildungsgang „Berufliches Gymnasium“ eingerichtet und 749 Stellen für die Neuausrichtung der Inklusion an den Schulen des Gemeinsamen Lernens. Weitere Planstellen sind unter anderem für den Schulsozialindex, die Schulplattform Logineo NRW, Medienberater, den Offenen Ganztag im Primarbereich und Talentschulen vorgesehen.

Die neuen Stellen könnten wie in jedem Haushaltsjahr erst zum Schuljahresbeginn besetzt werden, hieß es aus dem Schulministerium. Allerdings könnten die Besetzungsverfahren voraussichtlich schon im März eingeleitet werden. So könne die weitere Verbesserung der Personalausstattung an den Schulen schnellstmöglich vorangetrieben werden. Der entsprechende Verordnungsentwurf geht zur Beratung in den Landtag. Die Verordnung soll zu Beginn des Schuljahres 2022/2023 in Kraft treten.

Nach Angaben Gebauers arbeiten und unterrichten in den Schulen 13.300 Pädagoginnen und Pädagogen und weitere Landesbedienstete mehr als vor fünf Jahren.

(dpa)