Mönchengladbach: 3000 Unterschriften gegen Islamschule

Mönchengladbach: 3000 Unterschriften gegen Islamschule

Gegen die vom islamistischen Verein „Einladung zum Paradies” geplante Islamschule in Mönchengladbach formiert sich weiterhin Widerstand. Eine vor rund vier Wochen gegründete Bürgerinitiative, die die Islamschule verhindern will, wollte sich am Montagabend als Verein gründen.

Dieser will sich bis auf weiteres jeden Montagabend treffen, um gegen die geplante Ansiedlung im Stadtteil Eicken zu protestieren, wie ein Sprecher der Bürgerinitiative auf dapd-Anfrage mitteilte. Bisher seien rund 3000 Unterschriften gesammelt worden.

Zurzeit darf auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Gelände des islamistischen Vereins nicht gebaut werden. Gegen den Baustopp und eine von der Stadt verhängten Nutzungsuntersagung klagt der Verein vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf. Ein Eilantrag wurde jedoch bereits abgelehnt.

Aus Protest gegen die Versiegelung ihres Gebetsraumes haben die Mitglieder des Vereins in den vergangenen zwei Wochen regelmäßig auf einem Marktplatz gebetet.

Der Verein „Einladung zum Paradies” wird seit dem Bekanntwerden seines geplanten Umzugs nach Mönchengladbach vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz überwacht, weil er die Anwendung von Gewalt nicht vollständig ablehnt. In Mönchengladbach sollen ein Missions-Zentrum sowie eine Islamschule entstehen.

Laut niedersächsischem Verfassungsschutzbericht von 2009 befürwortet der Verein die Enthauptung von Menschen, die sich vom Islam abwenden. Zudem dürften Frauen nach Meinung der Anhänger nur voll verschleiert und in Begleitung das Haus verlassen.

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