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Luftqualität: 2021 keine bedenklichen Werte bei Stickstoffdioxid

Luftqualität : 2021 keine bedenklichen Werte bei Stickstoffdioxid

Im vergangenen Jahr sind an allen Messstellen zur Überwachung der Luftqualität in NRW die kritischen Werte unterschritten worden.

So lag der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid (NO2) an allen 56 automatisierten Probenahmestellen unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, wie aus vorläufigen Daten des Landesamtes für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (Lanuv) hervorgeht, die das Umweltministerium am Mittwoch vorlegte. Knapp unterschritten wurde der Grenzwert mit einem Mittelwert von 38 Mikrogramm pro Kubikmeter in der Düsseldorfer Cornelius Straße und am Graf-von-Galen-Ring in Hagen.

Die Messstationen in der Region lieferten niedrigere Werte. Die höchste Konzentration an Stickstoffdioxid wurde an der Wilhelmstraße in Aachen mit einem Jahresmittel von 29 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen, gefolgt von Aachen-Burtscheid mit 10  und Simmerath mit 6 Mikrogramm pro Kubikmeter. In Niederzier wurde im vergangenen Jahr Stickstoffdioxid nicht gemessen.

Auch beim Feinstaub seien an den Messcontainern keine Überschreitungen des zulässigen Jahresmittelwerts von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter festgestellt werden. Ebenfalls wurde die erlaubte Anzahl von Tagen mit einer Belastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter im Schnitt nirgends überschritten.

Die Kommunen seien weiterhin auf einem guten Weg, kommentierte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) die noch nicht abschließend validierten Messergebnisse. „Im Engagement für eine weitere Verbesserung der Luftqualität werden wir nicht nachlassen.“

In der Vergangenheit hatte die Deutsche Umwelthilfe immer wieder Kommunen und auch das Land wegen zu hoher Stickstoffdioxidwerte verklagt. Vielerorts drohten Dieselfahrverbote. Letztlich konnten in allen Fällen Vergleiche erzielt werden und die Parteien einigten sich auf konkrete Maßnahmen, mit denen die Luftqualität sichergestellt werden soll.

Als Gründe für die bereits 2020 verbesserten Werte hatte das Umweltbundesamt neben Software-Updates bei Diesel-Fahrzeugen und der jährlichen Erneuerung der Fahrzeugflotte auch Maßnahmen wie Tempolimits, Fahrverbote und den Einsatz schadstoffärmerer Busse aufgeführt.

(dpa)