Aachen: 20 Flüchtlinge in Reisebus entdeckt

Aachen: 20 Flüchtlinge in Reisebus entdeckt

In einem Reisebus aus Spanien hat die Aachener Bundespolizei am Mittwoch am deutsch-belgischen Grenzübergang an der Autobahn 44 zwei Palästinenser und 18 Syrer entdeckt, die versucht haben, illegal nach Deutschland einzureisen.

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, seien zwölf von ihnen minderjährig. Die Flucht der 18 Syrer habe aus dem stark umkämpften Kobane im Norden Syriens in die Türkei und dann mit dem Flugzeug nach Algerien geführt.

Mit Hilfe von Schleusern sei es ihnen gelungen, über Marokko und die Enklave Melilla nach Spanien zu kommen, wie die Bundespolizei erklärte. Von dort aus seien sie mit dem Bus über Frankreich und Belgien nach Aachen gereist. Alle 20 Flüchtlinge hätten einen Asylantrag gestellt und seien am Donnerstag zur zentralen Aufnahmestelle in Dortmund gefahren.

Einer der Palästinenser leide unter einer schweren Krebserkrankung. Das Angebot, ihn in ein Aachener Krankenhaus zu bringen, habe er aber abgelehnt. Er habe mit seiner Frau gemeinsam nach Dortmund fahren wollen.

(red/b-pol)