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Kontrollen der Bundespolizei: 120.000 Zigaretten beschlagnahmt, 45.000 Euro sichergestellt

Kontrollen der Bundespolizei : 120.000 Zigaretten beschlagnahmt, 45.000 Euro sichergestellt

Die Bundespolizei hat in der vergangenen Woche 120.000 Zigaretten und fast 45.000 Euro Bargeld beschlagnahmt und sichergestellt.

Laut Mitteilung der Bundespolizei hielten die Beamten am Montag, 23. März, im Rahmen von Grenzüberwachungsmaßnahmen auf der Autobahn 4 einen 39 Jahre alten Autofahrer an. Im Kofferraum und auf der Rücksitzbank seines Wagens hatte er sage und schreibe zwölf Pakete mit 120.000 unversteuerten Zigaretten verstaut. Der Warenwert der Zigaretten beträgt über 40.000 Euro.

Da es sich um ein Steuervergehen handelt, wurde der Zoll über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt – die Zigaretten wurden beschlagnahmt. Der 39-Jährige muss jetzt mit einem Strafverfahren wegen des Steuervergehens rechnen.

Verdacht der Geldwäsche

In einem weiteren Fall am vergangenen Freitag haben die Beamten der Bundespolizei auf der Autobahn 44 einen Wagen mit mehreren Insassen angehalten. Der Beifahrer, ein 24 Jahre alter Mann, führte fast 45.000 Euro in seinem Rucksag mit sich.

Neben ihm im Seitenstreifen fanden die Polizisten außerdem kleinere Mengen Betäubungsmittel. Zu der Herkunft des Geldes machte der 24-Jährige keine Angaben. Da der Verdacht der Geldwäsche vorlag, wurden die 45.000 Euro zusammen mit den Betäubungsmitteln sichergestellt.

Über den Vorgang wurde die Zollfahndung in Kenntnis gesetzt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Im Rahmen eines Clearingverfahrens soll jetzt die Herkunft des Geldes ermittelt werden. Das Amtsgericht Aachen erließ hierfür eine dreimonatige Verfahrensfrist zur Aufklärung. Zudem erwartet den Betreffenden noch ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

(red/pol)