Aachen: 1,3 Millionen für Biomaterialbank des Uniklinikums

Aachen: 1,3 Millionen für Biomaterialbank des Uniklinikums

Zum Ausbau ihrer Biomaterialbank erhalten RWTH und Uniklinik 1,3 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Diese Bank enthält Biomaterial von Patienten, das in Gestalt von Gewebe bei Diagnosen oder Operationen, als Urin oder Knochenmark entnommen wurde. Mit deren strukturierter Auswertung können Ursachen von Krankheiten und ihre Behandlung besser erforscht werden.

Vor allem können im Vergleich solcher Proben sogenannte Biomarker gefunden werden, die den Krankheitsverlauf präziser bestimmen lassen und auch Prognosen ermöglichen.

Da es in Deutschland bisher an vergleichbarer Qualität solcher Banken mangelt, fördert die Bundesregierung fünf solcher Zentren. Das Aachener ist das erste. Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel übergab am gestrigen Freitag den Bewilligungsbescheid.

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