Streaming-Tipps: Neues bei Disney+ und den Mediatheken

Streaming-Tipps : Neues bei Disney+ und den Mediatheken

Oscar-Preisträgerin Jessica Chastain, schräge Helden und Leben in der Doppelhaushälfte: Wir stellen die interessantesten Angebote vor, die jetzt bei Streaminganbietern und in den Mediatheken von ARD und ZDF zu sehen sind.

Mit künstlichen Wimpern zum Erfolg: Das US-Drama „The Eyes of Tammy Faye“ zeigt den Aufstieg und Fall der Fernsehpredigerin Tammy Faye Bakker. In den 1970er und 1980er Jahren werden Tammy Faye und ihr Ehemann Jim Bakker trotz bescheidener Herkunft zu reichen Leuten, erschaffen eines der weltweit größten, religiösen Fernsehimperien sowie einen Themenpark und werden für ihre Botschaft von Liebe, Akzeptanz und Wohlstand verehrt. Tammy Faye ist legendär für ihre künstlichen Wimpern, ihren originellen Gesang und ihren Eifer, Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu akzeptieren und in die Arme zu schließen. Es dauert jedoch nicht lange, bis finanzielle Unregelmäßigkeiten, intrigante Rivalen und Skandale ihr Reich zu Fall bringen. Für ihre Darstellung in „The Eyes of Tammy Faye“ erhielt Jessica Chastain jetzt den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Der Film läuft ab sofort bei Disney+.

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Schräg: Mitte 20 und das Leben immer noch nicht im Griff – so geht es Helene. Ihre Freundinnen studieren, bekommen Jobs, haben Beziehungen und erleben Abenteuer. Bei der 24-Jährigen mit dem Spitznamen Hell dagegen läuft alles schief. Für ihre Familie kein Wunder. Schließlich galt Hell immer schon als höchst eigenartig, nicht zuletzt wegen ihrer überbordenden Fantasie. Doch dann lernt sie den Cello-Lehrer Oskar kennen. Und zum ersten Mal hat sie das Gefühl, als würde alles endlich auch für sie gut laufen. Die Serie „Oh Hell“ (Staffel 1, acht Folgen) ist bei Magenta TV zu sehen. Mala Emde („Und morgen die ganze Welt“) spielt darin Hell, Edin Hasanović („Nur Gott kann mich richten“) ist als ihr Cello-Lehrer zu sehen.

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Impro mit schwarzem Humor: Jamu und Uwe haben nichts zu verlieren. In jeder noch so aussichtslosen Lage finden sie doch noch einen Ausweg. Jamu kommt aus Indien, für ihn dreht sich alles darum, nicht abgeschoben zu werden. Uwe kommt aus Deutschland. Er ist ein Egoist, ihm sind alle Mittel recht, um an seine Ziele zu kommen. Die beiden gehen durch dick und dünn. Mal kämpfen sie füreinander und mal gegeneinander. „Schnell, laut, unbequem, provokant, aber vor allem immer lustig und echt“, beschreiben die beiden Macher Daniel Popat und Marco Hülser die Miniserie „All in“. Popat ist auch in der Hauptrolle zu sehen. Hohes Tempo und schwarzer Humor treffen auf schräge Geschichten, die mit allen gängigen Erwartungen und Klischees brechen. Auf Effekte, Licht, Maske oder Szenenbild wurde verzichtet. Acht Kurzfolgen der Impro-Serie stehen noch bis 18. April in der ARD-Mediathek.

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Ein Haus, zwei Welten: Ein Doppelhaus im Grünen, gleich hinter Berlin – dort leben zwei Welten unter einem Dach. Mari, Theo und Maris Tochter Zoe sind aus der Mitte Berlins ins Umland gezogen. Sie wollen die ländliche Idylle genießen. Vom Dach der rechten Haushälfte, bei Andi, Tracy und ihrem Sohn Rocco, weht die Deutschlandflagge. Der frühere Polizist Andi sieht es als seine Pflicht an, dafür zu sorgen, dass sich die Neuen an die hiesigen Gepflogenheiten halten und ordentlich in die Nachbarschaft einfügen. Die achtteilige Comedyserie „Doppelhaushälfte“ steht bis 2. Mai in der ZDF-Mediathek. (dpa)