Kreis Heinsberg: Neue Notfallseelsorger: In der Krise den Menschen Nähe schenken

Kreis Heinsberg: Neue Notfallseelsorger: In der Krise den Menschen Nähe schenken

In der katholischen Pfarrkirche Sankt Lambertus wurden in einem ökumenischen Gottesdienst vier neue Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger jetzt zu ihrem Dienst beauftragt.

Die Beauftragung nahmen Generalvikar Dr. Andreas Frick und Superintendent Jens Sannig vor, begleitet vom Pfarrer im Ruhestand Manfred Jung, dem evangelischen Koordinator der Notfallseelsorgergruppe im Kreis Heinsberg.

Die neuen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger wurden auf ihre Aufgabe intensiv vorbereitet. Sie durchliefen mehrere Ausbildungskurse und absolvierten Praktika beim Rettungsdienst und der Polizei, deren Vertreter auch zu dem Gottesdienst eingeladen waren. Die Notfallseelsorge verfügt inzwischen über insgesamt 37 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bei den neuen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorgern handelt es sich um Dieter Quasten, Günter Zischke, Jolene Veenendaal und Marita Peters.

In seiner Predigt erläuterte Superintendent Jens Sannig, dass die neuen Notfallseelsorger Betroffenen Trost und Hilfe Gottes spüren lassen sollten. Als Notfallseelsorger könnten sie keine Wunder vollbringen, sondern sollten Zuversicht ausstrahlen und sich den Menschen zuwenden. Notfallseelsorge sei eine Zeit, standzuhalten und Nähe zu schenken für in Not geratene Menschen, um in Krisensituationen zu helfen.

Der Superintendent segnete die neuen Notfallseelsorger, wünschte ihnen Kraft und Geduld für ihr Wirken und rief ihnen zu: „Gott schütze Sie bei ihrem Notfalldienst.“ Auch aus den Reihen der bewährten Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger wurde um Kraft gebetet für alle, die in Not- und Krisensituationen arbeiten, damit neue Hoffnung wachsen könne.

(koe)
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