Kreis Heinsberg: Neue Katastrophenschützer beim Technischen Hilfswerk

Kreis Heinsberg: Neue Katastrophenschützer beim Technischen Hilfswerk

Neun neue ehrenamtliche Helfer aus den Ortsverbänden Erkelenz, Übach-Palenberg und Hückelhoven hat das Technische Hilfswerk (THW) in den vergangenen Monaten ausgebildet. Jetzt legten die neuen Katastrophenschützer in der Unterkunft des THW in Hückelhoven ihre Prüfung ab.

In der Zeit von September bis April erlernten die Junghelfer die Grundlagen für ihre ehrenamtliche Arbeit beim Technischen Hilfswerk. Auf dem Ausbildungsplan standen unter anderem das Bewegen von Lasten aller Art, der Umgang mit modernem Rettungsgerät wie zum Beispiel einem Plasmaschneider, Arbeiten am Wasser und das richtige Verhalten an der Einsatzstelle. An erster Stelle steht dabei stets die Sicherheit der Helfer, dementsprechend waren die Prüfer da besonders aufmerksam.

Die Grundausbildung ist der erste Baustein eines ineinandergreifenden Schulungssystems im THW. Die Helfer können aus einem umfangreichen und professionellen Lehrgangsprogramm wählen und sich im weiteren Verlauf zum Beispiel zum Bootsführer, Funker, Maschinisten oder zur Führungskraft weiterbilden lassen. Organisiert wurde die Grundausbildung in diesem Jahr wieder als Gemeinschaftsprojekt, verantwortlich dafür waren die Ausbilder Jürgen Ebert und David Moll (Hückelhoven), Jens Überdick (Übach-Palenberg) und Thomas Rahier (Erkelenz). David Moll, Ausbildungsbeauftragter im Ortsverband Hückelhoven, erklärte angesichts des Wegfalls der allgemeinen Wehrpflicht und der damit verbundenen verpflichteten Helfer: „Wir sind froh, wieder Nachwuchs für den Bevölkerungsschutz gewonnen zu haben.”

Im Kreisgebiet organisieren die Ortsverbände Erkelenz, Übach-Palenberg und Hückelhoven eine gemeinschaftliche Grundausbildung, die an Samstagen im Zwei-Wochen-Rhythmus an den Standorten der Ortsverbände stattfindet. Interessierte können sich bei den Ortsverbänden informieren. Die nächste Grundausbildung startet im September.

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