Kreis Heinsberg: Neubauprojekt: Arbeiterwohlfahrt investiert in Heinsberg

Kreis Heinsberg: Neubauprojekt: Arbeiterwohlfahrt investiert in Heinsberg

„Wer in die Höhe will, muss erst in die Tiefe gehen. Denn das Fundament muss stehen.“ Mit diesen Worten begann Hans-Josef Krawanja, Vorsitzender vom Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO), den kleinen Festakt zum Neubauprojekt der AWO in der Kreisstadt Heinsberg.

In die Klimaschutzsiedlung an der Robert-Bosch-Straße in Heinsberg hatte die AWO ihre Bau- und Finanzierungspartner mit Gereon Frauenrath (A. Frauenrath Bau-Concept), Georg Nowak (Architekturbüro J.+J. Viethen) und Thomas Pennartz (Kreissparkasse Heinsberg) eingeladen, um den Baubeginn für ihr neues Verwaltungs- und Tagespflegegebäude mit einem Spatenstich symbolisch zu begehen.

Quartiersgedanken

Im Jahr 2012 seien die ersten Kontakte mit der Firma Frauenrath entstanden, die für ihre Klimaschutzsiedlung Wohnen Plus Heinsberg an der Robert-Bosch-Straße eine Partnerschaft mit dem angrenzenden Wohlfahrtsdienstleister AWO an der Siemensstraße vorgeschlagen habe, warf Krawanja einen Blick zurück auf den Beginn der Projektplanung.

Da sowohl Bedarf der AWO für neue Verwaltungsräumlichkeiten bestand wie auch für das Geschäftsfeld der Tagespflege und für die ambulante Pflegestation in Heinsberg Räumlichkeiten zu schaffen waren, habe der Kreisverband der AWO beschlossen, 3,5 Millionen Euro zu investieren. Auf insgesamt 1100 Quadratmetern sollen zukünftig die Tagespflege und die ambulante Pflege sowie die Verwaltung untergebracht sein.

Das Gebäude in der Siedlung zu errichten, erlaube den Quartiersgedanken für die Anwohner mit den Serviceleistungen eines Dienstleisters der freien Wohlfahrt zu realisieren. Das Bauprojekt werde von den gleichen Architekten (J.+J. Viethen aus Erkelenz) begleitet, die auch den Wohnungsbau der Wohnen Plus Heinsberg GmbH im Baugebiet planen würden, sodass sich das Gebäude von seiner Architektur her ins Gesamtbild des Neubaugebietes einbetten würde, hieß es bei der AWO weiter.

Schlüsselfertiger Bau

Der schlüsselfertige Bau von Frauenrath Bau-Concept werde durch moderne LED-Technik den Stromverbrauch besonders niedrig halten. Der Entschluss für ein Niedrigenergiehaus halte die Heizungskosten niedrig und entspreche dem Nachhaltigkeitsgedanken der Arbeiterwohlfahrt bei Bauprojekten, ließ die AWO-Geschäftsführung mit ihrem Geschäftsführer Andreas Wagner wissen.

Im neuen Gebäude würden circa 30 Mitarbeiter auf knapp 1100 Quadratmetern einen modernen Arbeitsplatz vorfinden und die 18 Bewohner der Tagespflege in einer angenehmen freundlichen Atmosphäre betreut werden. Die Koordination der Serviceleistungen für die Bewohner der Siedlung werde ebenfalls von dort erfolgen. Der Einzug in das neue Gebäude sei für Anfang 2017 geplant.

(jwb)